Farbmessung an Warnkleidung nach DIN EN 471

Die Farbe der Warnkleidung muss nicht nur während der Herstellung kontrolliert werden, sondern auch nach der Reinigung.  Um die Sicherheit der Kleidungs-Träger zu gewährleisten, muss die Farbe innerhalb bestimmter Toleranzen bleiben, die in der DIN EN 471 festgelegt sind. Die Hauptvorgaben sind:

  • Physische Beleuchtung: Polychromatisch, CIE D65 angepasst
  • Beleuchtung zur Berechnung: CIE D65
  • Standard Beobachter: 2°
  • Messgeometrie : 45°:0°
  • Messung: einlagig über Schwarz mit R<0,04
Das Spektrophotometer ERX30 mit 45°:0° Geometrie wurde speziell für diese Anforderungen entwickelt. Für die fluoreszierenden Farben muss die physische Beleuchtung auf CIE D65 eingestellt werden, und dies nicht nur im sichtbaren Bereich, sondern auch im UV Bereich unter 400 nm. Durch Messung mit und ohne UV wird die eingebaute Xenon Blitzlampe von 330 nm bis 730 nm an den CIE D65 Standard angepasst. Ein Probenhalter mit einem schwarzen Loch positioniert das Textilstück vor der Messöffnung und sorgt so für eine Reflexion unter 0,04.

Sowohl der Leuchtdichtefaktor ß als auch die Farbkoordinaten x und y werden in der ESWin Software berechnet und bewertet ob die gemessene Farbe innerhalb der Spezifikationen liegt oder nicht. Die Ausgabe erfolgt sowohl als numerische Anzeige, wie auch grafisch im Farbenraum. Damit fällt die Entscheidung leichter welche Maßnahmen ergriffen werden müssen.